Initiative für den Erhalt tierischer Insuline

unterstützt das Netzwerk Pro Tierisches Insulin

Natürliches Insulin für alle Menschen, die es brauchen

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Wer sind wir?
Eine Gruppe insulinpflichtiger Typ 1 Diabetiker ist langfristig auf die Versorgung mit natürlichen tierischen Insulinen angewiesen, da sie auf gentechnische Insuline, wie Humaninsulin oder Analoga eine Unverträglichkeit bzw. Allergie besitzen. Entgegen jeglicher medizinischer Notwendigkeit wurden die tierischen Insuline 2005 vom deutschen Markt genommen. Laut BfArM Mitteilung 12/05 gibt es in Deutschland ca. 500 betroffene Diabetiker.

Was machen wir?
Das ehrenamtliche Engagement für den Erhalt tierischer Insuline bezieht sich neben dem Internet auf medizinische Fachzeitschriften, die sich kritisch mit der Gentechnik auseinandersetzen sowie einigen Fachkräften. Weiterhin wird die Problematik in der Politik angesprochen, sowohl binnenländisch als auch auf EU-Ebene. Hilfreich ist hierbei der Kontakt sowie ein gewisses Engagement der IDDT (InDependent Diabetes Trust, www.iddt.org). Eine Online Petition für den Erhalt tierischer Insuline gibt es weiter unten auf der Seite.

Mit welchen Schwierigkeiten gilt es, fertig zu werden?
Aufgrund der geringen Anzahl der Betroffenen in Deutschland müssen wir die Versorgung des tierischen Insulins selbst übernehmen, welches nur noch aus dem Ausland importiert werden kann. Dazu gehört es, sich mit den jeweiligen Gesetzmäßigkeiten für den Bezug vertraut zu machen sowie die Kostenbewilligung durch die Krankenkassen zu erreichen. Trotz zahlreicher Erfahrungsberichte sowie medizinischer Arbeiten ist die größte Schwierigkeit hierbei die Aufklärung über die Risiken von Humaninsulin oder Analoga.

Was sind die Symptome einer Unverträglichkeit oder Allergie gegenüber gentechnischen Insulinen?
  • Eingeschränkte oder fehlende Hypoglykämiewarnzeichen
  • Plötzliche Blutzuckerabfälle mit Bewusstlosigkeit
  • Instabile Insulinwirkungskurve
  • Stark schwankende, nicht einstellbare Blutzuckerwerte
  • Extreme Müdigkeit bis zur Apathie
  • Ödeme und starke Gewichtszunahme
  • Vergesslichkeit und Konzentrationsstörungen
  • Persönlichkeitsveränderungen: Depression, Aggression
  • Chronische Schmerzen aller Art
  • Rheumatische Beschwerden
  • Allergische Hautreaktionen
  • Immunologisch verursachte Anaphylaxie

Was ist für die Zukunft geplant?
Die binnenländische Politik als auch die EU sind sich in dem Punkt einig, dass jedem Diabetiker das jeweilige notwendige Medikament zur Verfügung gestellt werden muss. Die Aufgabe unserer Initiative besteht nun darin, diese Patientenrechte weiterhin umzusetzen. Vielen Diabetikern ist es nicht bewusst, dass ihre Probleme vom Insulin stammen, da auch bei den Ärzten eine Wissenslücke besteht. Ziel ist die Aufklärung, um somit die Sensibilisierung bei Arzt und Patient zu erhöhen, damit eine optimale Therapie gewährleistet werden kann. Daraus könnte sich eine dauerhafte Etablierung eines Vertriebs tierischer Insuline in Deutschland ergeben.

Weitere Informationen:
... die eine Forderung auf freie Insulinwahl bzw. die Begründbarkeit für den dringenden Erhalt von tierischem Insulin erläutern.
Zusammenfassung von Diskussionen unter den jeweiligen Betroffenen

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